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Musikverein Schneckenhausen e.V.  seit 1928


Mit Informationen, Kontaktadresse, Probenarbeit, Auftritte, Gästebuch und wichtigen Terminen. Rein klicken lohnt sich. Wir freuen uns auf Sie!


Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserer Homepage. Seit Bestehen unserer Homepage (Sep. 2009), haben 16350  Besucher die Seiten unsere Homepage über 1000 000 mal aufgerufen. Schauen Sie öfter mal bei uns vorbei, wir werden sie mit Aktuellem auf gewohntem Niveau, rundum über unser Dörfchen und unsere Aktivitäten informieren. Wenn Ihnen unsere Homepage gefällt, schreiben Sie uns einfach ein paar Zeilen oder  Grüße in unser Gästebuch. Wir werden sie danach veröffentlichen auf der Homepage. 














Der Musikverein Schneckenhausen ist dem <Bundesvereinigung Deutscher
Musikverbände> Landesmusikverband Rheinlandpfalz angehörig.

Das Repertoire umfasst von Pop bis Klassik, vom Marsch bis Egerländer sowie
ein
buntes Angebot an traditioneller Blasmusik.

Auch die Jugendarbeit und die hiermit verbundene musikalische Ausbildung innerhalb des Musikvereins hat höchste Priorität und genießt einen sehr hohen Stellenwert.


Aktuelles
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Die nächsten Proben und Auftritte
Probenbeginn Freitags:  20.00 Uhr  
Probenbeginn Sonntags: 10.00 Uhr
s. Proben u. Auftritte







Freitag, 01. Februar
Freitag,08. Februar
Sonntag, 17. Februar
Freitag, 22. Februar Generalprobe Fasching - vermutlich OHNE MusikerInnen Sa/So 02./03. März Prunksitzungen
Montag, 04. März Jugend in die Bütt (Ohne aktive Beteiligung)
Freitag, 08. März
Freitag, 15. März
Sonntag, 24. März               







Das Jugendorchester des MVS ruht im Moment noch, es wird aber bald schon wieder aktiviert!








Musikverein Schneckenhausen
Jugendarbeit groß geschrieben

Beim Musikverein Schneckenhausen brummt die Jugendarbeit - hier wird mehrgleisig gefahren:Zum einen bietet der Musikverein Schneckenhausen eine Blockflötengruppe an. Unter der Leitung von Susanne Zimmermann-Punstein und ihrem Mann David wird in dieser Gruppe gesungen, getanzt, Rhythmen geklatsch oder getrommelt, geflötet und natürlich Noten lesen spielerisch erlernt. Immer im Fokus: Das gemeinsame Musizieren - das Auf-Einander-Achten und Rücksicht nehmen. Eine runde, musikalische Früherziehung. Die erste Gruppe ist nun nach drei Jahren in den Instrumentalunterricht gegangen und eine neue Gruppe hat sich gebildet (immer donnerstags um 15 Uhr auf dem Pappelhof).

Im Einzelunterricht befinden sich im Moment einige Trompeten bei Christian Fritz und Jan Ultes, Celina Bittger unterrichtet 2 Querflötenschüler, bei Burkhard Schohl und Sarah Emmrich werden Klarinettenschüler ausgebildet, Frederick Punstein hat einen Schlagzeugschüler.Hier wird wöchentlich im Einzel-, oder Gruppenunterricht das Spielen auf den eigenen Instrumenten geübt, welche den Nachwuchsmusikern vom MVS anfangs kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Nach den Sommerferien werden alle Instrumentalschüler zusätzlich wieder zu einem neuen Jugendorchester zusammen gezogen. Wir freuen uns sehr auf diesen Moment!Toll war auch der Gang in die Grundschule Niederkirchen (Bild). Mit Daniel Löpp, Jan und Lukas Ultes, Sarah Emmrich und Frederick Punstein stellten ausschließlich Eigengewächse des Vereins die vielen Instrumente vor, ließen die 3. und 4. Klässer ausprobieren und erklärten geduldig die Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Der Motor "Jugendarbeit" ist angeschmiessen - ganz wichtig für uns, denn ohne Nachwuchs wären wir nichts!!!  d.p.


Musikverein Schneckenhausen

Erweiterte Jugendausbildung

Blockflötenunterricht / Aufbau eines Blockflötenorchester
 
Im Rahmen der schon seit 1999 stattfindenden Jugendarbeit rüstet der
Musikverein Schneckenhausen auf: 
Unter der fachkundigen Leitung von Susanne Zimmermann-Punstein wird nun
mehr ein Blockflötenorchester dem Jugendorchester vorangehen. In
wöchentlichem Tournus sollen Kinder zwischen fünf und acht Jahren
musikalische Grundlagen wie Noten lesen, Rhythmik und Intonation erlernen – im
Vordergrund soll aber vor allem der Spaß am gemeinsamen Musizieren stehen und
Vereinsaktivitäten mitgestaltet werden. Mit einer fundierten Basis kann es dann nach dem Blockflötenorchester fließend in den Instrumentalunterricht (z.B. Querflöte, Klarinette, Trompete, Posaune oder Schlagzeug) und das Jugendorchester übergehen.
Der Unterricht wird Donnerstags von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr in der ehemaligen Schmiede des Pappelhofs (Hauptstraße 37, 67699 Scheckenhausen) stattfinden. Der Unterricht kostet 7,50 Euro pro Stunde und Kind – sollte das Kind mit seinen Eltern dem Verein beitreten (24 Euro im Jahr) kostet es nur noch 5,00 Euro. Wir freuen uns auf rege Teilnahme – der Unterricht beginnt am Donnerstag, dem 11. September 2014.
Anmeldung und/oder Rückfragen unter der 06301-7983606


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Die Festhallengemeinschaft Musik und Männergesangverein

Die Festhallengemeinschaft präsentiert

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                    Aktuelles aus Schneckenhausen!
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                                   Aktuelles aus Schneckenhausen
                                                    Aktuelles

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04.03.2019


"Drei tolle Tage" in der Festhalle!


Das Festhaus von Schneckenhausen wurde bei der Prunksitzung der Hallengemeinschaft, die aus Musik- und Gesangverein besteht, zum Fernsehstudio, in dem „Moderator“ Paul Schuster mit Hilfe der Aktiven ein unterhaltsames Programm abspulte. Als „Till“ glossierte Gerhard Schohl das örtliche Geschehen und hob dabei auch auf die geplanten, aber umstrittenen Windräder von Mehlbach ab. Als „zankendes Ehepaar“ gerieten Antje und Martin Müller mal wieder ordentlich aneinander. Passend zum Motto präsentierte sich Ingrid Rieder als „Mainzelmännchen“. Die beiden „Tratschfrauen“ (Heike Stumpf-Matheis und Sonja Noseck) wussten über ihr Umfeld so manch Heiteres zu berichten. Dass es schon vor der Hochzeit zu Komplikationen kommen kann, stellte der Vortrag des Brautpaars – Steffi Weber und Konrad Schiwek – unter Beweis. Auf die Suche nach einem Ehemann machte sich Sybille Neumann. Doch alle Zugeständnisse brachten ihr keinen Bräutigam. Aus dem Universum kommend, trafen „Xenja und Wripley“ (Irene Scherer und Christina Hinrichs) auf Erdenbürger, mit denen sie über die Schwachstellen ihrer Ehemänner plauderten. Die vier Trauerschnallen verrieten gesanglich, was sie gerade auf dem Friedhof erfahren hatten. Gardetänze von Gruppierungen unterschiedlichster Altersstufen (Foto) sorgten für Schwung auf der Bühne, ebenso das Funkenpaar Yannick Linder und Lisa Zintel. Mit eigenen Texten überzeugten die „Rundkoppraben“. Als Horde von „Saubermännern“ kam das Männerballett auf die Bühne. llw



Im Februar 2019



Schneckenhausen: Diskussion um Bau eines zweiten Fluchtweg bei der Sanierung des Bürgerhauses


Die geplante Sanierung des Schneckenhausener Bürgerhauses gestaltet sich komplizierter als gedacht. Der Grund: Auflagen des Brand- und des Denkmalschutzes. „Das wird so langsam zu einer endlosen Geschichte“, lautete der Kommentar von Ortsbürgermeister Konrad Schiwek (CDU) in der Gemeinderatssitzung am Montagabend.


Der Brandschutz schreibt für das Gebäude einen zweiten Fluchtweg vor. Um Geld zu sparen, kam die Ortsgemeinde auf die Idee, den zweiten Fluchtweg aus dem Bürgerhaus mit dem des Nachbarhauses zu verbinden. Bei einer Ortsbesichtigung hätten die zuständigen Verwaltungsstellen dafür auch grünes Licht gegeben, berichtete Schiwek. Doch weil diese Variante deutlich teurer als die ursprünglich geplante war, sei man von Seiten der Kommune wieder zur Urfassung zurückgekehrt. Nun verweigere jedoch die Denkmalpflege bei der Kreisverwaltung Kaiserslautern die ursprünglich bereits erteilte Zustimmung und fordere die neue, teurere Variante oder alternativ dazu eine Außenleiter mit Schutzgitter, so der Ortsbürgermeister.Mit der Außenleiter konnten sich die Ratsmitglieder überhaupt nicht anfreunden. Sie fürchteten, diese werde das Gebäude verunstalten. Außerdem müsse der zweite Fluchtweg im Notfall schnell genutzt werden können. Aus den Reihen des Rats wurde der Vorwurf von „Willkür“ laut. Während der Rat bemüht sei, das gemeindliche Gebäude kostengünstig zu bewirtschaften, gebe es von Behördenseite ständig neue Verschärfungen. „Wir warten seit zwei Jahren darauf, etwas für unsere Bürger zu tun und werden massiv boykottiert“, resümierte ein Ratsmitglied nach einer emotionalen Diskussion. Das Gremium kam schließlich überein, dass die Ortsgemeinde erneut das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen soll, um eine vernünftige Lösung zu finden. Der Raum im gemeindeeigenen Gebäude neben dem Bürgerhaus ist ab März wieder neu verpachtet. Dabei handelt es sich um die Flächen, die bislang von der Kreissparkasse genutzt worden waren. Die Entscheidung fiel im nichtöffentlichen Teil der Sitzung, wie der Ortsbürgermeister mitteilte. Im Ortskern von Schneckenhausen wird es schon bald zwei neue Buswartehäuschen geben. Der Rat fasste einen entsprechenden Ermächtigungsbeschluss. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 28.631 Euro, dazu gibt es vom Land einen Zuschuss von 21.250 Euro. Die Einführung wiederkehrender Beiträge beim Ausbau von Verkehrsanlagen wird Thema in einer der nächsten Sitzungen sein. Zum Abschluss der Ratssitzung informierte Konrad Schiwek, dass er bei den Kommunalwahlen nicht mehr für das Amt des Ortsbürgermeisters kandidieren werde. llw




Von Jürgen Steinmann


Heiligenmoschel: Weihnachtskonzert in der Mehrzweckhalle besticht durch breites Repertoire


Jung trifft Alt. Unter diesem Motto trafen sich zum Weihnachtskonzert 2018 der Musikverein Schneckenhausen, der Männergesangverein Schneckenhausen und der Kirchenchor Heiligenmoschel. Als Veranstalter fungierte der örtliche Förderverein. In der weihnachtlich geschmückten Mehrzweckhalle präsentierten sie ein von der Jugend mitbestimmtes Programm.


Zwischen den Darbietungen rezitierte Paul Schuster Gedichte und Weihnachtswünsche. Gleich zu Beginn stellte sich das Jugendorchester des Musikvereins vor. In hellgrüne T-Shirts gekleidet traten die Jüngsten der Gruppe auch optisch hervor. Mit einem gelungenen Wechselspiel zwischen Trompeten und Holzbläsern, tiefem Blech im Hintergrund, Schellenklang und dazu der markanten Tuba boten sie traditionelle deutsche Weihnachtslieder. Rockige Klänge lieferte mit David Punstein am Cajón Luigi di Ghisallos „Trumpet Rock“. Dynamisch und mit inhaltlicher Tiefenschärfe besangen die Männer unter Burkhard Schohl „Friedensglocken, Weihnachtszeit“ von Robert Pappert, „Weihnacht“ von Wilhelm Heinrichs und Leonard Cohens „Halleluja“.


Keimzelle des Musikvereins Schneckenhausen ist das Blockflötenensemble. Der Nachwuchs spielte griff- und atemsicher ein fröhlich klingendes „Jingle Bells“. Den festlichen Schlusschor aus Camille Saint-Saens Weihnachtsoratorium „Lobsinget Gott, dem Herrn“ und „Freue dich Welt“ sang der Kirchenchor Heiligenmoschel. Kräftige Forte-Klänge und ein furioses Tempo legte das Blasorchester mit „Olympic Fanfare and Theme“ vor. Lockere Fahrt nahm auch das Orchesterwerk „Enjoy Life“ auf. Bombastisch, mit dazu verhalten korrespondierenden Flötensequenzen startete Orchesterleiter David Punstein in den zweiten Teil. „Sparks of fire“ hieß das Eröffnungsstück, dem sich mit Becken, Trommelwirbel und einem schönen Flötensolo prägnant gespielte Höhepunkte aus der Tanzshow „Lord of the dance“ anschlossen.


Immer stiller wurde es beim zweiten Auftritt des Männergesangvereins Schneckenhausen. Mit gefühlsbetonten Liedern wie „Träume sind stärker“, „Swing Low“ und „Oh happy day“ sangen sich die Männer in die Herzen des Publikums.


Bewunderung entfachte die neu gegründete Brass Combo des Musikvereins Schneckenhausen. Vom Eingang aus zogen acht junge Männer mit „Papa was a rolling stone“ im Stile einer Marching Band zur Bühne. Schlagzeug, Trompeten, Saxophon, Tuba und Posaunen bildeten das Gerüst der Formation, die auch mit „White Christmas“ all ihre Flexibilität ausspielte. Das Weihnachtslied „Lasst uns froh und munter sein“ verwandelte das Oktett zu einem munteren Jazzstückchen. „Everybody needs somebody“ , die bekannte Melodie aus dem Film „Blues Brothers“, begleiteten die Zuhörer mit nicht enden wollendem Rhythmusbeifall.


Advents- und weihnachtliche Chorsätze von Manfred Bühler, Lorenz Maierhofer und Ronald Autenrieth brachten im melodisch ansprechenden Klang noch einmal der Kirchenchor Heiligenmoschel zu Gehör. Franz Bummerls Medley bekannter Weihnachtslieder sang das Publikum zum Abschluss gerne mit.


SCHNECKENHAUSEN.

Gleich vier langjährige Sänger wurden beim Weihnachtskonzert 2018 des Musikvereins Schneckenhausen, des Männergesangvereins Schneckenhausen und des Kirchenchors Heiligenmoschel von Christine Koch vom Kreischorverband geehrt.

Die seltene Ehrung für 70 Jahre erhielt vom Deutschen Chorverband Ehrenvorsitzender Josef Schohl.

Für 40 Jahre Singen im Chor erhielt Ortwin Denig die goldene Ehrennadel mit Urkunde des Chorverbandes der Pfalz. Mit Urkunde und Ehrenabzeichen vom deutschen Chorverband wurden Roland Gerlach und Paul Schuster für 50 Jahre aktiven Singens ausgezeichnet.

Ab 01.11.18 Bericht W. Brill



Das 90 jährige Jubiläumskonzert am Samstag dem 20.10.2018 begann mit „Also Sprach Zarathustra“ von Richard Strauss. Die Tondichtung symbolisiert den Sonnenaufgang und an diesem Abend die Sternstunde des Musikvereins Schneckenhausen unter der Leitung von David Punstein. 40 Musiker(innen) zählte das Blasorchester, das in dieser Verfassung in der Oberstufe der Blasmusikorchester anzusiedeln ist. Ein Video mit dem Vorwort des 1.Vorsitzenden Burkhard Schohl zeigte die Chronik und Historie des Musikvereins. Das aufwendig erstellte Programmheft von Susanne Zimmermann-Punstein, mit Grußwort des Ortsbürgermeister Konrad Schiwek und Verbandsbürgermeister Harald Westrich sowie Historie und Jugendarbeit, erklärt ausführlich informativ über den MVS. Die Moderation obliegte dem Vollblutkabarettisten Wolfgang Marschall der mit Anekdoten, seinen Kugelblitz-gescheiden Wortgewitter zwischen den einzelnen Musikstücke, den Zuhörer zum schmunzeln und lachen brachte.

Wo immer heute die „Olympic Fanfare and Themen“ von John Williams zu hören ist, lässt eine ergreifende und erhabene Wirkung beim Zuhörer entstehen. So auch an diesem Abend in der übervollen Festhalle. Hervorragend das Altsaxophon-Solo in „Enjoy Life“ von Wolfgang Wössner gespielt von Sibylle Zimmerman und Ben-Gero Bittger. Dieses fröhliche Konzertwerk übermittelt leicht eine wunderschöne Botschaft- nämlich: „Genieße das Leben“. Der Orchesterchef David Punstein arrangiert und schreibt dem Orchester Musikstücke die auf den Leib angepasst sind. z.B. „I Watched Her Walk Away“. Bei diesem West Coast Jazz von der Band The Rippingtons aus dem Jahre 1990 groovte das Blasorchester mit einem tollen Drive im Sound einer Band. Mit dem Musikstück „Cantastoria“ (Bänkelsängerlieder aus dem 17. Jahrh.) von Robert van Beringen, zeigte der MVS auch seine Vielfältigkeit die er auch stilistisch sicher gehen kann. Es folgten die „Sping City Overture“ (freudig und feierlich in der Natur) von Michael Sweeney und der „Florentiner Marsch“ danach ging es mit viel Applaus in die Pause.

Der zweite Konzertteil wurde mit Georg Friedrich Händels „Feuerwerksmusik-Ouvertüre“ eingeleitet. Händel schrieb mit diesem Stück eine Hymne für den Frieden und rettete bei der Uraufführung 1749 eine barocke Feierlichkeit im Londoner Green Park. Die Leistungen langjähriger Aktiver würdigte an diesem Abend Matthias Laufer vom Kreismusikverband. Die Jugendehrennadel erhielten für 10 Jahre Eva Apfel und Daniel Bertram. Für zehn Jahren wurden noch Jan Ultes, Leonie Karr, und Susanne Zimmermann-Punstein geehrt. Das silberne Ehrenzeichen bekam für 20 Jahren Sarah Emrich und Johannes Zimmermann. Für 40 Jahre mit Urkunde wurde Klaus Zimmermann ausgezeichnet.

Interessant war das Kontrastprogramm das David Punstein für diesen Abend zusammen gestellt hatte und dies suchte seinesgleichen. Kaum jemand konnte mehr still sitzen bleiben bei „Sparks of Fire“, einem energiegeladenen Stück mit pulsierenden Bass- und Schlagzeugspiel. Mit „Prayer and Jubilation“ (Gebet und Jubelfeier) ein Werk mit religiösen, geistlichen Hintergrund, löste Punstein beim Zuhörer ein nachdenklich, fast meditatives bis jubilierendes Gefühl aus. Danach wurde es so richtig Soul- und Funk-mäßig auf der Bühne. Mit dem Stück „Fantasy“ von Earth,Wind & Fire, das Punstein speziell für das Blasorchester arrangiert hat, holte er die Zuhörer wieder aus der Andachtsstimmung heraus. Einfach genial! Bei Frank Bernaers Arrangements „Lord of the Dance“ (Irish- Dance-Show) von Ronan Hardiman zeigte das Orchester welche Stilrichtungen es unter Punstein erlernt hat und dies hervorragend zu interpretieren weis. Mit den Zugaben „Pop Looks Beethoven“ und „Florentiner Marsch“ ging das Jubiläumskonzert zu Ende. Stehende Ovationen mit riesigem Applaus.













22.10.2018  Bericht Reiner Henn

Stil, Klasse und Niveau

Der Musikverein Schneckenhausen setzt mit seinem Jubiläumskonzert ein starkes Zeichen gegen den Zeitgeist

Mit seinen 90 Jahren gehört der Musikverein Schneckenhausen zu den ältesten und traditionsreichsten Kulturträgern des Landkreises. Hinsichtlich programmatischer Konzeption, akribisch vorbereiteter künstlerischer Realisation und professioneller Präsentation entsprach das Jubiläumskonzert am Samstag in der dicht besetzten Festhalle den hohen Erwartungen.

Ein Glücksfall ist die optisch ansprechende und strategisch günstig gelegene Festhalle für Probe und Konzert sowie mittlerweile auch Lehrgänge. Sie ist aber akustisch aufgrund der zu niedrigen Decke zugleich für den Konzertverlauf problematisch. Die Planer konnten ja nicht ahnen, dass der Ort mit knapp 600 Einwohnern ein Konzert-Blasorchester mit etwa 40 Aktiven (mehr als die meisten im Kreis) auf die Bühne stellen würde. Die Wiege der Brüder Vanecek steht hier, in der Musikantenland-Tradition wird hier seit Jahrzehnten in erfolgreicher Jugendarbeit vom Blockflötenspiel bis zum Jugendorchester erbitterter und erfolgreicher Widerstand gegen den Zeitgeist mit seinem Verfall von Gemeinschaften und Kulturarbeit geleistet.Die in Bild und Text auf Leinwand eingeblendete Chronik und Historie, das aufwendig erstellte Programmheft, die launige Moderation Wolfgang Marschalls (von der Lauterer Kabarettistengruppe Die Untiere) im Stile eines Conférenciers und die Präsentation in verschiedenen Klanggruppen beim festlichen Eröffnungsstück in aufführungspraktischer Stereophonie: All das hatte Stil, Klasse und Niveau. Wenn eingangs von Glücksfällen die Rede war, ist an dieser Stelle in einer Laudatio der seit 2013 den Taktstock schwingende Dirigent David Punstein zu würdigen: Souverän steht er wie ein Fels in der Brandung, mit stoischer Ruhe hält er die Fäden zusammen, gibt sicher die Einsätze, führt über alle Klippen der Partituren hinweg. Dass diese für das Blasorchester gut spielbar sind, dafür sorgen auch teilweise seine eigene Arrangements wie zum Auftakt beim Ausschnitt aus der sinfonischen Dichtung „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss. Hier und bei den nachfolgenden konzertanten Werken „Olympic Fanfare mit Thema“ von John Williams oder Michael Sweenys „Spring City Overture“ (um nur einige zu nennen) betonten die Musiker ihren gewachsenen künstlerischen Anspruch – an sich selbst und ihr aufgeschlossenes Publikum. Jetzt hat aber ein solcher Klangkörper vielfältige kulturelle und gesellschaftliche Aufgaben im Jahreskreislauf zu absolvieren. Dementsprechend braucht man auch Unterhaltungsliteratur, um alle Generationen bei Laune zu halten. Auch diesen Spagat schaffte Punstein mit seinen bestens disponierten und vorbereiteten Musikern: Als Jazzspezialist hat Punstein für dieses Genre Begeisterung wecken können und ein Klangbeispiel der Fusionband The Rippingtons im Stile des Smooth Jazz arrangiert und in allen Facetten der Rhythmik einstudiert. Ein weiterer im Programm vertretener Spezialist kennt konzertante Blasmusik von allen Seiten: Der im Heeresmusikkorps zunächst mitwirkende Klarinettist, später Dirigent (Stadtmusik Schwenningen und Blasmusikverband Rottweil) und Dozent Wolfgang Wössner. Er komponiert mit Werken wie das aufgeführte „Enjoy Life“ für die Belange der modernen Blasorchester: Spielfreude, wechselnde Klangfarben, elektrisierende Rhythmen und einschmeichelnde Melodien zeigen den neuen Geist in der Blasmusik. Und dies trotz der Analogie zur klassischen Polka, allerdings durchsetzt mit Siebenachtel und sogar Zehnachteltakt als Hürde. Dennoch gab es auch den Wiedererkennungseffekt für Anhänger klassischer Blasmusik: Der Florentiner Marsch zeigte diese Tradition und bestätigte in den gestochen klaren Trompetenstaccati, den warm timbrierten Klarinetten- und Hornkantilenen, dass diese Musik nichts von ihrem Reiz einbüßt – wenn sie so lebendig interpretiert wird. Mit zunehmender Spieldauer gelang es Punstein immer besser, trotz der akustischen Problematik einen homogenen Klang, eine Einheit zu formen. Dennoch wirkten mitunter die Passagen der Trompeter (Richard Strauss und John Williams vor allem) etwas kraftbetont, könnten sich noch mehr integrieren. Insgesamt aber ein sehr solider, gediegener und optimistisch in die Zukunft weisender Standard, der auf der Überholspur schon so manchen Vertreter des Genres überrundet hat.




25.09.2018


Schneckenhausen: Über 60 Aussteller trotzen beim Nordpfälzer Bauernmarkt dem Wetter


Erstmals in den sieben Jahres seines Bestehens musste der Nordpfälzer Bauernmarkt in Schneckenhausen ohne strahlenden Sonnenschein auskommen. Doch auch dem Regen am Sonntag trotzten noch genug Aussteller sowie Besucher.
„Wir hatten zwar ein paar kurzfristige Absagen von Ausstellern, deren Produkte die Nässe nicht vertragen, aber ansonsten wirkte sich das Wetter weniger auf den Bauernmarkt aus“, sagte Ortsbürgermeister Konrad Schiwek. Und so boten knapp über 60 Aussteller ihre Produkte an und gaben zum Teil einen Einblick in die Produktion.Das tat auch Familie Klußmeier vom Drehenthalerhof bei Otterberg. Sie hatte unter dem schützenden Zeltdach eine Obstpresse postiert und mit Äpfeln gefüllt, nachdem diese zuvor zerkleinert worden waren. „Rund 300 Kilogramm haben wir eingebracht“, erläuterte Martin Klußmeier den Gästen. Kaum waren die Vorbereitungen abgeschlossen, schon begab sich Paul Lutzke an die Ratsche. Der Zwölfjährige drückte den „Teller“ auf die Äpfel. „Mit welchem Gewicht wird hier gearbeitet?“, wollte ein Beobachter wissen. „Bei diesem Gewinde dürften es schon zwei Tonnen sein“, sagte der Senior der Familie. Nachdem sich der „Teller“ gesenkt hatte, floss auch schon der naturtrübe Apfelsaft in die Auffangbehälter. Das Naturprodukt wurde abgesiebt und zum Kauf angeboten. „Aus dieser Füllung werden etwa 200 Liter Apfelsaft fließen“, so Klußmeier.


Breitgefächert war alleine schon das kulinarische Angebot am Sonntag, das von Wildspezialitäten und Brot über heiße Waffeln und Minikäse vom Bauern bis hin zu Whisky reichte. „Sie dürfen probieren“, sagte eine Frau aus dem Donnersbergkreis und viele Hände griffen bei Hausmacherwurst auf Brot zu.

Auch Handarbeiten aus Wolle, Dekorationsartikel und Grünpflanzen gab es zu erstehen. Nicht Alltägliches konnte ebenso an den Ständen bewundert werden: So war etwa ein Münzsäger mit von der Partie. Er spannte Münzen ein und sägte mit der Laubsäge die Muster darin aus , einen Adler beispielsweise aus dem früheren Fünf-Mark-Stück. Für die Bearbeitung einer Münze müssten drei bis fünf Stunden eingeplant werden, so der Potzbacher.

„Wir kommen hierher, egal, wie das Wetter ist“, sagte eine Familie aus dem benachbarten Schallodenbach. „Die Leute haben sich mit ihren Ständen viel Mühe gemacht, und das sollte durch den Besuch honoriert werden“, sagte das Ehepaar weiter und schlenderte an den Ständen mit Gewürzen und den Dingen des täglichen Lebens wie Besen und Bürsten vorbei. „Der Besuch ist überraschend gut“, lobte eine Marktfrau in der Mittagszeit. Wegen des Wetters werde weniger durch die Verkaufsstraße geschlendert, dafür werden gezielt die Verkaufsstände angegangen. „Die Menschen wissen, was hier geboten wird, und deshalb gehen sie gezielt an den Ort, wo sie ihre Käufe tätigen“, erzählt eine Beschickerin.

Viel Aufmerksamkeit gab es für die junge Frau, die sich mit der Kettensäge an einem Baumstamm zu schaffen machte. Eine Tierfigur entstand so. Aber auch andere Objekte kreierte sie aus den Baumstämmen. Was allerdings an diesem Tag nicht zum Einsatz kam, war die Dreschmaschine. Nasses Stroh verstopfe die Maschine und nach wenigen Minuten würde sie zum Stillstand kommen, erklärte ein früherer Landwirt dem Publikum.

Dafür nutzten die Besucher die Gelegenheit, die historischen Bulldogs und Schlepper zu besichtigen. Darunter waren ein Lanz-Glühkopf und ein Knicklenker, aber auch ein viel bestaunter Schmalspurschlepper. Eine moderne Bandsäge wurde von einem historischen Schlepper angetrieben.

Im Pappelhof war ein Einblick in die Pferdehaltung möglich. Viel zierlicher wirkten da die beiden Ponys am Eingang der Veranstaltungsmeile, die genüsslich das Gras futterten. llw



04.09.2018



Schreibtisch-Gespräche: Das Wirken des Musikers David Punsteins dreht sich rund um das große Instrument

von Doris Theato


Schneckenhausen. Ein Flügel kann mehr als Musik. Er inspiriert zur Kreativität, verwöhnt das Auge des Betrachters und mimt in Vollendung den Schreibtisch. Jedenfalls trifft es auf jenen Flügel zu, der auf dem Pappelhof in Schneckenhausen steht und der einzig wahre Arbeitspartner für Musiker David Punstein ist. David Punstein arbeitet. Die linke Hand huscht über die Klaviertastatur. Zeitgleich widmet sich die rechte Hand dem Laptop. Der steht praktischerweise direkt beim Flügel auf einem Cajón, einer Kistentrommel. „Es ist alles da. Mir fehlt nichts“, vermisst der Musiker keinen Schreibtisch im üblichen Sinne und erzählt, dass er Schreibkram und Organisatorisches ebenfalls am Flügel erledigt. Platz ist schließlich reichlich an diesem übergroßen Flügel in schwarz.„Wir haben die Scheune extra für den Flügel umgebaut. Der ist so groß, den wollte gar keiner haben“, gehen Punsteins Gedanken ein bisschen zurück. Zurück zu einem zerlegten alten Musikinstrument, das in keine Wohnung passt und beim Einzug auf dem Pappelhof in der Scheune den perfekten Ort bezog. Da steht er nun, hinter sich eine Glasfront, wo einst das alte Scheunentor war, ansonsten ist der Raum mit Sandsteinen gesäumt, die nach hinten den Blick auf die dösenden Pferde der Familie Punstein freigeben. Eingerahmt von Pokalen, Notenständern und Blechinstrumenten ist dieser Flügel Mittelpunkt und Basis des musikalischen Wirkens von David Punstein. Und das ist ziemlich vielseitig. „Wir bewältigen hier schon einen Mammutalltag“, plaudert der Musiker, Ehemann, Vater, Kutschlehrer, Hausmann, Musiklehrer, Komponist und mehr von all den Dingen, die hier am Flügel einen Ursprung finden. Gut, die Familie trifft sich auch im Wohnhaus nebenan, die Reitschüler seiner Frau, denen er nebenbei beim Satteln der Pferde hilft, sind auch eher selten in der Scheune, außer es geht im Ferienlager ans Hackersche oder an die Dartscheibe. Die stehen in der Scheune – neben dem Flügel. Punstein unterrichtet in der Musikschule in Kaiserslautern und an der IGS Otterberg. „Die Vorbereitung findet am Flügel statt“, sagt er. Sein Amt als Musikalischer Leiter des MV Schneckenhausen führt ihn raus aus der Scheune, hin zu den Übungsstunden und Auftritten. Aber ohne Vorarbeit am Flügel läuft auch hier nichts. Kein Arrangement und schon gar kein Aufbau eines Jugendorchesters, wie es gerade beim MV Schneckenhausen wieder ins Laufen kommt. „Der Musikverein feiert sein 90-jähriges Jubiläum. Das wollen und werden wir mit einem Sternstundenkonzert begehen“, lädt Punstein ein weiteres dickes Arbeitspensum auf seinem musikalischen Schreibtisch ab. Ohne Fleißarbeit des Dirigenten keine Sternstunde! Also lässt er die Stücke in sein Ohr, komponiert neu, arrangiert um, passt sie für seinen Verein an. Keiner soll überfordert werden, aber jeder muss an seine Grenzen gehen. Diese Grenzen schreibt David Punstein an seinem großen schwarzen Flügel, ob mit den Tasten, dem Laptop oder ganz lapidar mit dem Bleistift und immer ohne Blick auf die Uhr. „Meine Frau holt mich auch mal nachts um vier ins Bett“, gibt er lachend zu. Bei der Freilichtbühne Katzweiler heißt der musikalische Leiter ebenfalls David Punstein. Gemeinsam mir seiner Frau Susanne betreut er die singenden Akteure gerne auch in seiner Scheune, direkt am Flügel. Dort wird ohnehin alles arrangiert, aufnotiert, abgestimmt. Die Untiere wären ohne den großen schwarzen Flügel zwar immer noch wortgewandt, aber irgendwie ohne ihren Musikus doch tonlos. Der heißt bekanntlich David Punstein. „Wenn ich im Auto unterwegs bin, die Kinder fahre oder zum Einkaufen muss, dann kommen mir Ideen“, plaudert der Musiker aus, dass sein Flügel doch nicht immer für alles der Ursprung ist. Aber was im Kopf ist, das entlässt er daheim an seinem klingenden Schreibtisch aufs Papier oder halt direkt in den Laptop. Fünf kleine modellierte Männerköpfe mit ziemlich ernsten Blicken schauen dem Musiker dann beim Arbeiten zu. „Ein Geschenk meiner Frau“, stellt David Punstein seine ersten Kritiker vor, die so nett auf dem Flügel thronen.

07.06.2018 Bericht Werner Brill

Im Jubiläumsjahr des MVS
Frederick Punstein spielt eine Tuba der „Besonderen Art“.

Schneckenhausen: Der MVS ist stolz darauf in den eigenen Reihen einen hoch talentierten Jungmusiker zu haben wie eben Frederick Punstein (14 Jahre) der beim 55. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ an Pfingsten in Lübeck in der Altersgruppe 3 mit seiner Tuba einen 1. Preiserzielte. Von möglichen 25 Punkte erreichte Frederick 24 Punkten und ist somit der jüngste Bundespreisträger erster Klasse 2018 in Deutschland. Der Sohn von unserem Dirigent David Punstein ist schon ein kleiner „Allrounder“ in Sachen Musik . So versuchte er anfänglich verschiedene Instrumente zu spielen z.B. (Schlagzeug und verschiedene Blasinstrumenten) bevor dieTuba sein Favorit wurde.

Der Musikverein Schneckenhausen hat wieder einen Bundespreisträger aus seiner Jugendarbeit hervorgebracht. Frederick Punstein (Tuba )

Ein großartiges Projekt von Frederick war im April zu verfolgen, als er die Geschichte des Wandermusikantentums nachzeichnete und den Fußstapfen seines Lehrers,Mentors und großes Vorbild , Roland Vanecek folgte. Auf seiner Tour durch verschiedene Städte ( Kaiserslautern, Wiesbaden, Frankfurt) spielte er damals kleine live Konzerte auf seiner Tuba. Das ambitionierte Projekt wurde vom SWF – Fernsehen für die Sendung „Bewegte Zeiten“ gefilmt und gesendet. Er durchlief bei „Jugend musiziert“ 2017/18 den Regional und Landeswettbewerb mit einem 1.Preis und die dazu gehörigen Weiterleitungen und blieb bis zum Schluss auch beim Bundeswettbewerb auf der Siegerstraße.

Sein Spielen auf der Tuba begeisterte nicht nur die Zuhörer sondern überzeugte auch die Fachjury bei „Jugend musiziert“. Frederick ist im Stande zu einer Melodie die zweite Stimme in die Tuba zu summen, dies ergibt ein zweistimmiges Klangbild auf seinem Instrument. Das kann nicht jeder, nicht jeder so gut wie Frederick Punstein. Deshalb ist er zu recht, wie die Presse der Rheinpfalz einmal schrieb, in seiner Altersklasse „der beste Tubaspieler Deutschlands 2018“ und außerdem ein großer Leistungsträger unseres Musikvereins. Der MVS gratuliert Frederick Punstein zu seinen Erfolgen und dankt ihm für seine große Bereitschaft und Engagement im Musikverein zu musizieren. w.b.

1. Vorsitzender Burkhard Schohl kraduliert Frederick Punstein zu seinen Erfolgen





30.05.2018


Schneckenhausen ist stolz auf Bundessieger bei Jugend Musiziert

Schneckenhausen:
Frederick Punstein vom Musikverein Schneckenhausen ist bester Tubist seiner Altersklasse in Deutschland. Zu diesem außergewöhnlichen Erfolg gratuliert Ortsbürgermeister Konrad Schiwek auch im Namen der Ortsgemeinde. Schneckenhausen ist stolz auf den jungen Musiker, der mit seinen 14 Jahren bereits solche Erfolge verbuchen kann.Im Januar diesen Jahres gewann Frederick den Regionalwettbewerb bei Jugend musiziert in Kaiserslautern und erreichte die Weiterleitung zum Landeswettbewerb im März nach Mainz. Zusätzlich gab es noch einen Sonderpreis für die beste Interpretation des modernen Stückes. Auch in Mainz war Frederick sehr erfolgreich und wurde mit vollen 25 Punkten zum Bundeswettbewerb nach Lübeck geschickt. Begleitet von seiner Großmutter Barbara Ruof-Punstein konnte Frederick seinen Erfolg vom Landeswettbewerb wiederholen. Mit 24 von 25 möglichen Punkten wurde er bester Tubist Deutschlands in seiner Altersklasse.
Angefangen hat Fredericks musikalische Karriere als Schlagzeuger beim Musikverein. Erst vor gut zwei Jahren bekam er die erste Tuba Stunde. Vorher war das Mundstück der Tuba einfach zu groß für seinen Mund. Fredericks Lehrer, Roland Vanecek , stammt auch aus Schneckenhausen und war ebenso Bundessieger bei Jugend Musiziert.
In den Osterferien hatte Frederick sich als Wandermusikant auf den Weg gemacht, um in Frankfurt, Wiesbaden, Saarbrücken und Straßburg persönliche Erfahrungen zu sammeln. Eine bessere Werbung für Schneckenhausen können wir uns eigentlich gar nicht wünschen, so der Ortsbürgermeister. Durch seine Auftritte in den genannten Städten war Schneckenhausen für geraume Zeit in den Medien präsent.
Die Gemeinde ist sehr stolz wieder einen Bundessieger im Ort zu haben betont der Ortsbürgermeister und wünscht Fredrick alles Gute für seine weitere vielversprechende Zukunft.




22.05.2018


Damals und heute perfekt vereint

 Schneckenhausen: Der Musikverein organisiert zum 90-jährigen Bestehen einen gelungenen Jubiläumsball Der Musikverein Schneckenhausen feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen.

Als Eröffnungsveranstaltung entschied sich der Verein für einen Jubiläumsball. „Die Idee dazu hatte die Jugend“, berichtete der Vorsitzende Burkhard Schohl. Als extravagant könnte man diese Art, heutzutage ein Jubiläum zu feiern, durchaus bezeichnen. Doch der Samstagabend zeigte, dass eine solche Veranstaltung sehr gut in unsere Zeit passen kann. Das frische Programm bewies, dass die Verbindung von damals und heute mit guten Ideen problemlos gelingt.

Der Veranstalter schaffte es mit Hilfe der Jugend, mit dem Ball an die Gründungszeit zu erinnern und zugleich moderne Akzente zu setzen. Ein leidiges Relikt aus alten Tagen – langatmige Reden und ständige Wiederholungen – gehörten am Samstag der Vergangenheit an. Am Anfang gab es lediglich ein Wort zur Begrüßung vom Vorsitzenden Burkhard Schohl – dann durfte getanzt werden.

Mit dem Jubiläumsball hat der Musikverein eine Tradition aufleben lassen. Viele der Programmpunkte erinnerten an seine ersten Jahre: Das begann schon mit der Polonaise, die den Abend einläutete. Alle Generationen waren gleichsam dabei. Für die Jungen war der Ball etwas ganz Neues, für die Älteren eine Zeitreise in ihre Jugend. Tänze aus dem vergangenen Jahrhundert zeigte eine Formation des Tanzsportclubs Ramstein; eine gut angenommene Inspiration im festlichen Rahmen.

Die Jugend nutzte den Abend, um ihre Kenntnisse aus der Tanzschule gekonnt aufs Parkett zu bringen. Rumba, Cha-Cha-Cha, Tango und Walzer beflügelten das abendliche Programm ebenso wie moderne Tänze, die die Jugend darbot. Zum Beispiel Hip-Hop unter der Leitung von Yannick Punstein in einer ausgereiften Präsentation. Anschließend waren die Gäste gefragt – und die folgten artig dem Aufruf der Jugend zu einem Gesellschaftstanz zu modernen Rhythmen. Das alles zu den Klängen einer musikalischen Formation, die an diesem Abend Premiere hatte. Mehrere Musiker haben sich zusammengefunden und eine perfekte Leistung geboten. Unter der Bezeichnung „Beatboat“ werden sie in Zukunft noch öfters zu hören sein. „Ein gelungener Abend“, lobte Ortsbürgermeister Konrad Schiwek zu später Stunde. Eine tolle Idee sei bravourös umgesetzt worden, freute er sich über diese etwas andere Art, ein Jubiläum zu feiern. Der Musikverein sei für Schneckenhausen unentbehrlich, betonte das Gemeindeoberhaupt. Der mitgliederstärkste Verein in der Kommune sei aus dem kulturellen Leben nicht weg zu denken. „Die Ortsgemeinde und der Musikverein arbeiten vorbildlich zusammen“, sagte Schiwek.

Neben dem Ball gibt es im Jubiläumsjahr ein großes Konzert, das im Oktober das Hauptorchester auf die Bühne bringt. „Unsere Musiker sind schon fleißig am Üben“, ließ Dirigent David Punstein wissen. Für diesen Anlass werden komplett neue Stücke eingeübt. Unabhängig davon läuft laut Punstein die Ausbildung des Nachwuchses weiter. llw





22.05.2018

Frederick Punstein gewinnt im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ einen 1. Preis bei "Jugend musiziert"

“Frederick Punstein (14) aus Schneckenhausen (Kreis Kaiserslautern) ist bester Tubist seiner Altersklasse in Deutschland. Er wurde an Pfingsten Bundespreisträger beim 55. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Lübeck. Frederick Punstein hatte am Sonntag seinen Auftritt und bekam gestern das Ergebnis: 24 von 25 Punkten, erster und einziger erster Preis seiner Altersgruppe. Der aus Schneckenhausen stammende renommierte Tubist Roland Vanecek, der am Hessischen Staatstheater Wiesbaden tätig ist, ist sein Lehrer und Mentor. rhp












26.04.2018 Bericht: Werner Brill




Der Musikverein Schneckenhausen begeht in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag und feiert dieses Ehrenjahr mit mehreren Veranstaltungen:
So wird es am Samstag, den 19. Mai 2018 einen Jubiläumsball geben, wird das traditionelle Grillfest am 12. August 2018 zu einem Wunschkonzert ausgeweitet und letztlich gibt der Musikverein am 20. Oktober 2018 sein großes Jubiläumskonzert.

Schneckenhausen:

Hatte der Musikverein Schneckenhausen im Jahre 1928 bei der Vereinsgründung noch große Sorgen was die Anschaffung von Instrumenten betrifft, so braucht er sich heute darüber keine Gedanken mehr zu machen. David Punstein Dirigent des MVS zog diesbezüglich einige Sponsoren an Land und organisierte das Geschehen sowie den Programmablauf im Jubiläumsjahr. Auch am Wochenende (21.- 22. April) war wieder ein Probewochenende angesagt. Das Blasorchester des MVS hat sich vergrößert. Der Proberaum im neuen Anbau der Festhalle wird langsam zu klein, deshalb zog man für das Probewochenende in den Saal der Festhalle. Vor drei Jahren spielte der MVS seine letzte Konzerte an Pfingsten in der Festhalle und im Volkspark K'lautern. Jetzt beginnen wieder die Vorbereitungen für das Jubiläumskonzert am 20.Oktober 2018 sowie Auftritte beim traditionellen Grillfest mit Wunschkonzert.

Auf dem Probeplan standen am Wochenende einzelne Abschnitte aus Musikstücke von Klassik, Pop und Folklore die David Punstein jedem seiner Musiker(innen) per E-mail mitgeteilt hat, so konnte sich jeder gezielt auf diese Stellen vorbereiten. Was dann noch in der Orchesterprobe zu tun gilt, sind z.B. das Zusammenspiel zu forcieren, die Dynamik zu verbessern um lebendige, musikalische Abläufe in höchster Präzision zu erreichen. Bis zum Konzert am 20. Oktober finden noch einige Proben statt. Eine Zeit, die man mit viel Spaß am musizieren nutzen möchte um das Bestmögliche aus dem Klangkörper heraus zu holen. Nochmals ein „Dankeschön“ an alle die am Wochenende dabei waren sowie einen großen Dank an die freiwilligen Helferinnen Elke Scharding, Ingrid Rieder, und Anja Ultes die während den Proben die Musiker mit selbst zubereiteten Speisen und Getränke versorgten.




Ein Probewochenende des MVS mit voller Konzentration auf das Jubiläumskonzert am 20. Oktober 2018












Bericht: David Punstein

...und weiter geht's!
Wo sich alle Welt vermeintlich in den wohlverdienten Osterferien befand, so ging es beim Musikverein Schneckenhausen weiter hoch her:
Zuerst wurden die - nun ehemaligen - Konfirmanden aus Schneckenhausen, Schallodenbach und Heiligenmoschel mit einer feierlichen Prozession zur Kirche geleitet. Auch vor der Kirche stimmte der Musikverein mit "Großer Gott wir loben dich" die Gäste auf diesen Jubeltag ein.
Dann stand - immer das Jubiläumskonzert am 20.10.2018 im Blick - eine Extraprobe am Karfreitag Vormittag auf dem Programm.
Nach den Osterfeierlichkeiten wurde in und um die Halle Tabula Rasa gemacht. Steht doch am 19. Mai 2018 der Jubiläumsball an (Karten unter 06301-7983606). So wurde aufgeräumt, aussortiert, weggeschmissen, geputzt und gewienert, sodass das Gelände zum Ball ordentlich ordentlich und in neuem Glanz erstrahlt.


Die Brass Combo - inzwischen fester Bestandteil im Erscheinungsbild des Musikvereins - umrahmte am vergangenen Sonntag musikalisch den Seniorennachmittag und brachte drei Stücke zu Gehör.
Nun befinden sich die MusikerInnen in Vorbereitung auf das anstehende Probenwochenende. Hier werden eineinhalb Tage konzentriert gearbeitet um den ersten Konzertstücken den Feinschliff zu verpassen.
Kulinarisch werden die MusikerInnen wieder köstlich von Elke Scharding und Co verwöhnt.
In Schneckenhausen summt und brummt es - schauen Sie beim Ball und dem Konzert vorbei - der Musikverein Schneckenhausen freut sich, sein Jubiläumsjahr mit möglichst vielen Menschen zusammen zu feiern!

Exakt und zielgerichtet arbeitet David Punstein mit dem Blasorchester des MVS.

Neuer Absatz


Schneckenhausen: Gemeinderat verabschiedet Doppelhaushalt 2018/19 „Die Umlagen belasten uns so stark, dass ohne Fremdmittel keine Investitionen mehr möglich sind.“ So umschrieb Ortsbürgermeister Konrad Schiwek (CDU) am Montagabend bei der Vorlage des Doppelhaushaltes 2018/19 die finanzielle Situation von Schneckenhausen. Investiert wird 2018 lediglich in die Sanierung des Bürgerhauses samt Brandschutzprogramm sowie 2019 in die Sanierung des Röhrbrunnenplatzes.

In diesem Jahr schließt der Ergebnishaushalt bei Erträgen von 598.762 Euro und Aufwendungen von 645.894 Euro mit einem Fehlbetrag von 47.132 Euro ab. Im kommenden Jahr wird das Finanzloch bei geringeren Einzahlungen und höheren Auszahlungen noch größer: Dann fehlen 77.389 Euro in der Gemeindekasse. Die Erträge liegen geschätzt bei 576.035 Euro, die Aufwendungen bei 653.424 Euro.Wichtige Einnahmen für die Kommune sind die Gemeindeanteile an der Einkommensteuer mit 271.050 Euro, die Grundsteuer mit 82.830 Euro, die Schlüsselzuweisungen mit 53.270 Euro, die Gewerbesteuer mit 28.200 Euro und die Ausgleichsleistungen vom Land mit 26.850 Euro. „Ein Großteil davon fließt gleich wieder ab in die Umlagen“, sagte Schiwek dazu. An die Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg gehen 184.500 Euro, an den Landkreis 183.500 Euro. Für Sach- und Dienstleistungen sind zudem 88.608 Euro, für Personal- und Versorgungsaufwendungen 23.645 Euro aufzubringen.

In diesem Jahr werden 446.500 Euro investiert: 80.000 Euro fließen in den Ausbau der Bergstraße, 210.000 Euro in den barrierefreien Ausbau des Bürgerhauses, 30.000 Euro in die Gestaltung des Platzes am Bürgerhaus sowie 80.000 Euro in den Neubau einer Garage. Zuwendungen erwartet die Ortsgemeinde in einer Größenordnung von 263.199 Euro. Verwendet wird auch der Erlös aus dem Verkauf von Grundstücken, der bei 32.867 Euro liegen dürfte. Zur Finanzierung der Restsumme ist eine Darlehensaufnahme von 138.300 Euro vorgesehen.
Im kommenden Jahr soll der Röhrbrunnenplatz saniert werden, wofür 45.000 Euro eingestellt sind. Beim Bürgerhaus fallen weitere 40.000 Euro an, die teilweise über eine Darlehensaufnahme von 33.150 Euro finanziert werden.

Die Ratsmitglieder zeigten sich überzeugt davon, dass die Gemeinde angesichts der unbefriedigenden finanziellen Lage demnächst nicht um eine Steuererhöhung herum kommen werde. Es gebe nur wenige Möglichkeiten, die Erträge zu steigern. Ein Augenmerk müsse auf die Verschuldung gelegt werden, um nicht in Zukunft die Handlungsfähigkeit in Frage zu stellen, hieß es aus dem Rat.

Einstimmig beschloss das Gremium das Brandschutzkonzept fürs Bürgerhaus, das vor allem selbstschließende feuerfeste Türen und eine Außentreppe als Rettungsweg beinhaltet. Die Kosten belaufen sich auf 86.217 Euro. Der Ortsbürgermeister hofft, dass dieser Betrag durch Eigenleistungen noch reduziert werden kann. „All diese Maßnahme sind notwendig, damit das Bürgerhaus auch künftig in seinem vollen Umfang genutzt werden kann und sich die jüngsten Investitionen gelohnt haben“, betonte er. llw




04.04.2018 Bericht: Von Reiner Henn


Schneckenhausen: Der 14-jährige Frederick Punstein zeichnet die Geschichte der Wandermusikanten nach

Der frisch gebackene Landessieger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ wandelt derzeit nicht nur beflügelt über die Hochebene seines Heimatorts Schneckenhausen. Der Erfolg und der Unterricht lässt den 14-jährigen Frederick Punstein durch die Anregung seines Lehrers und Vorbilds, Roland Vanecek, auch dessen Erkundungstouren zur Geschichte des Wandermusikantentums folgen.

Allerdings gab die Waldorfschule Otterberg den entscheidenden Anstoß, da dort jährlich die achten Klassen eine Art Jahres- oder Facharbeit erledigen − und die verlangt das Zusammenspiel theoretischer Zusammenhänge mit praktischem Know-how. Auf der Suche nach einem Thema ging Frederick Punstein andere Wege als seine Mitschüler, die beispielsweise ein Märchen-Kochbuch erstellen, einen Bauwagen konzipieren und fertigen oder landwirtschaftliche Bodenarbeit mit Pferden analysieren.Frederick wird im Mai ein Projekt vorstellen, das die Westpfälzer Wandermusikanten thematisiert. Begünstigt wurden seine Recherchen zum kulturgeschichtlichen Hintergrund dieser großen Tradition durch den Umstand, dass in Mackenbach und Kusel zwei Museen umfangreich über die musikalischen Wurzeln unserer Vorväter informieren. Dort knüpfte der 14-Jährige auch Kontakte zu Musikern, die noch Zeitzeugen kannten oder mit ihnen verwandt sind. Frederick erfuhr so aus erster Quelle weitere Einzelheiten über das Leben und Wirken der ausgewanderten Musiker und ihrer Familien. Vielfach hatte er Einsicht in Briefe, sah Bildmaterial durch und gewann nach weiteren Recherchen im Internet einen umfassenden Eindruck. Unter anderem stieß er bei seinen Untersuchungen auf den − für viele heutige Musiker − neuen und interessanten Umstand, dass eine gewisse Firma Sander in Wolfstein bis in die 1960er Jahre ein mittelständisches Unternehmen war, das verschiedene Musikinstrumente für diese Hochbewegung fertigte.

Nach den theoretischen Grundlagen, über die Frederick Punstein zum Abschluss seines Projekts berichten wird, nahm er auch die lebenspraktische Seite des Musikantentums in Angriff: So startete er am gestrigen Dienstag eine Wanderung, die am Stiftskirchenplatz in der Lauterer Altstadt begann. Zu den heute gängigen und vielfach erhältlichen Mitspiel-CD-Versionen spielt er live auf der Tuba − und stellt dabei sein Repertoire von Klassik über Jazz bis Pop vor. Mit den erhofften Einnahmen löst er dann eine Fahrkarte nach Wiesbaden, wo sein Lehrer Roland Vanecek wohnt. Dort, im benachbarten Mainz und schließlich in Frankfurt (wo sein Patenonkel lebt) will er ebenfalls Kostproben seines Könnens geben. Die Unterkunft bei Lehrer oder Onkel erleichtert das Vorhaben, dennoch muss vieles spontan ohne gebuchte Fahrkarten erfolgen. Weitere geplante Stationen sind dann Mannheim, Straßburg und Saarbrücken. Übernachten will der Nachfolger der Wandermusikanten stets bei bekannten Kontaktpersonen. Das ambitionierte Projekt wird vom SWR-Fernsehen für die Sendung „Bewegte Zeiten“ gefilmt. Neben der öffentlichkeitswirksamen Darstellung seines Projekts ist es dem jungen Tubisten aber auch ein Anliegen, sein verkanntes Instrument vom „Dicke-Backe-Image“ zu befreien. So spielte er spontan beim Ortstermin in Schneckenhausen eine eindrucksvolle Version einer Popballade der Beatles, wobei er auf der Tuba die Melodie blies und zugleich – wie sein Lehrer es oft in Konzerten vorführt − dazu in die Tuba singt. Da wird einer seinen Weg machen!






24.03.2018 
Von Isabelle Girard de Soucanton


Porträt: Der Schneckenhausener Schlagwerker Werner Brill ist auch nach seiner Zeit im Orchester des Pfalztheaters musikalisch aktiv

„Ich komme von den Amateuren, habe eine Zeit bei den Profis mitgemischt und gehe zurück zu den Amateuren!“ So hatte Werner Brill mit einem Lächeln seinen Unruhestand skizziert, als die Kollegen den Schlagzeuger, Kammermusiker und Komponisten mit dem vierten Kammerkonzert des Pfalztheaters verabschiedeten (wir berichteten am 6. März). Doch wer ist er, der so gewiss als Amateur/Liebhaber die Musikwelt vertritt? Um das herauszufinden, bedurfte es einer Fahrt nach Schneckenhausen.

Die Tür geht auf, und ein freundlich winkender Hausherr lotst den Gast um Baustelle und Materialberge herum: „Die Tochter baut an und um“, erzählt Werner Brill mit freudigem Unterton. Das kommt nicht von ungefähr, heißt es doch, dass das Ehepaar Brill in einem Mehrgenerationenhaus altern darf.Familie bedeutet im Haus Brill viel. Das war schon so, als er 1952 im saarländischen Eppenborn zur Welt kam, wo es die Musik bereits gab. Und so war sie Teil seines Lebens, solange er denken kann: gemeinsame Hausmusik, vergnügliche Tanz- und Kerwemusik „aus der Lameng experimentiert, ganz ohne Noten“. Erste Bandgründungen wie etwa El Delicado, erste Auftritte in Tanzhäusern wie etwa „Die Blaue Grotte“, erste Konzerte mit namhaften U-Musikern wie etwa das Gesangsduo Cindy und Bert. Doch bis Musik im Leben Werner Brills zum Hauptberuf wird, geht er kleine Umwege: Zuerst spielt er Trompete, bis er 14-jährig auf Schlagzeug wechselt. Und seine Berufswahl beginnt mit einer Malerlehre, bevor er merkt, dass es die Musik sein muss. Er wagt die Aufnahmeprüfung in klassischer Musik. Sie gelingt. Sein Volontariat absolviert er von 1978 bis 1980 beim Staatsorchester Saarland, wird 1980 vom Pfalztheater übernommen und schließt 1981 sein Studium mit der Orchesterreifeprüfung ab. Er ahnt nicht, dass er diesem Klangköper bis zum Ende seiner beruflichen Laufbahn angehören wird. Wenn auch mit fleißig „Mucke machen“ (Aushilfen).

Besonders zu Zeiten Emmerich Smolas saß Brill fast wöchentlich im SWF-Orchester. Rückblickend weiß er, dass das Orchester des Pfalztheaters sein Glück bedeutete. Auch, weil es sich seither enorm weiter entwickelt hat, dank bestens ausgebildeter Nachwuchsmusiker. „Ich verneige mich vor deren Können.“ sagte er. Ein Berufsalltag auf Augenhöhe, sich achten und respektieren. „Das funktioniert derart intensiv, dass unter uns motivierende Funken überspringen.“ Während seiner 38 Berufsmusikerjahre arbeitete Brill unter fünf Intendanten und vier Generalmusikdirektoren: Blum/Emmert, Fieber/Shambadal, Quetes/Corti, Reitmeier/Corti/Sandner sowie aktuell Häberli/Sandner. Neben Aufgaben und Pflichten kennt Brill auch ein eigenes Revier: das Komponieren. Es greift mit Melodien um sich, die ihm im Halbschlaf oder beim Gassigehen mit seinen Schäferhunden einfallen. Schnell notiert, greift er darauf zurück, wenn die Zeit es zulässt. Was dabei herauskommen kann, ließen seine Kollegen im Programm des Abschiedskonzerts erahnen. Auch von Brills musikpädagogischen Erfolgen erfuhr das Publikum. So mancher Schlagzeugschüler heimste im Theaterfoyer euphorischen Applaus ein. Und dem Nachwuchs wird er treu bleiben. Denn die von ihm initiierte Reihe der Kinderkonzerte „führe ich als Amateur aus Liebhaberei fort“.

Das war längst nicht alles, was es am Wohnzimmertisch im Hause Brill zu erfahren gab. Doch alles lief darauf hinaus, dass Brills Leben Musik in allen Schattierungen bedeutet. Vieles davon passiert schon vor der Haustür, garantieren doch Künstlernamen wie Vanecek und Punstein dem Ort ein musikalisches Aushängeschild. Bands und Vereine haben schon bei ihm angefragt. Sein Platz im Musikverein Schneckenhausen ist ihm sicher.


Terminkalender für das Vereinsjahr 2019 für alle Ortsvereine in Schneckenhausen

Terminkalender für das Vereinsjahr 2019


Januar Sa 05.01. Jahresabschluss des Musikvereins MVS
Do 10.01. erste Singstunde 2019 20:00 Uhr Gasthaus Frey MGV
Sa 12.01. Winterwanderung 14:00 Uhr Tennisheim TVS

Februar
Fr 22.02. Generalprobe Fasching 19:00 Uhr Festhalle Alle Vereine

März
Sa 02.03. Prunksitzung Schneckenhausen 19:11 Uhr Festhalle Alle Vereine
So 03.03. Prunksitzung Schneckenhausen 18:11 Uhr Festhalle Alle Vereine
Mo 04.03. Jugend in die Bütt 14:11 Uhr Festhalle Alle Vereine
Mi 06.03. Heringsessen Landfrauenverein 12:00 Uhr Bürgerhaus LV
Fr - 15.03. bis So 17.03. Chorseminar Bostalsee MGV 
So 31.03. Mitgliederversammlung Männergesangverein 10:00 Uhr Gasthaus Frey MGV

April
So 07.04. Mitgliederversammlung Musikverein 10:00 Uhr Festhalle MVS
So 14.04. Seniorennachmittag 14:00 Uhr Festhalle Gemeinde

Mai
Mi 01.05. Maiwanderung 10:00 Uhr Schneckenhausen LV
So 05.05. Sonntag mit Blasmusik 11:00 Uhr Festhalle MVS
 

Juni

So 02.06. Frühlingsfest Otterberg MVS
So 16.06. Anbachtaler Blasmusik 17:00 Uhr MVS
So 23.06. Singen und Grillen 11:00 Uhr Festhalle MGV

August
So 11.08. Grillfest Hallengemeinschaft 11:00 Uhr Festhalle MGV + MVS
So 25.08. Ausflug Musikverein MVS

September
So 08.09. Kerwe Katzweiler 13:00 Uhr Katzweiler MVS
So 29.09. Nordpfälzer Bauernmarkt Schneckenhausen Alle Vereine

Oktober
So 06.10. Kerwe Schneckenhausen
Mo 07.10. Kerwefrühschoppen Festhalle Hallengem.
Sa 12.10. Weinfest Kollweiler MVS

November
So 10.11. Martinsumzug 18:00 Uhr Schneckenhausen MVS
So 17.11. Volkstrauertag Schneckenhausen/ Heiligenmoschel Friedhöfe MGV / MVS
So 24.11. Terminabsprache der Vereine 10:00 Uhr Gasthaus Frey Alle Vereine
Sa 30.11. Weihnachtsmarkt 17:00 Uhr Kirchplatz und Alle Vereine

Dezember
So 01.12. Weihnachtsmarkt 15:00 Uhr Bürgerhaus
Sa 21.12. Weihnachtscafé 15:00 Uhr Festhalle MGV / MVS
So 22.12. Weihnachtskonzert 17:00 Uhr MZH Heiligenmoschel MGV / MVS






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Kontaktadresse:

1. Vorsitzender  Burkhard Schohl
Kirchstr. 2
67699 Schneckenhausen       Tel. 06301-7190022

2. Vorsitzender   Reinhard Matheis
Hauptstr. 47     
67699 Schneckenhausen   Tel. 06301 3 32 55


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